Fr., 10. September:
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Leichtathletik

Die Klarheit der Aufgabenstellung und die eindeutige Messbarkeit der Ergebnisse erleichtern das Erlernen und den Vergleich mit anderen. Darum ist die Leichtathletik ein wesentliches Element des Blindensports.

Leichtathletik zählt mit Sicherheit zu einer der spektakulärsten Sportarten der Blinden und Sehbehinderten - sowohl für den Athleten als auch für den Zuseher.
Leichtathletik ist die Wurzel dessen, was Menschen unter Sport verstehen. Sie ist transparent und leicht nachvollziehbar und sie besticht in der Eindeutigkeit und Objektivität ihrer Ergebnisse. Leichtathletik ist ein Sport zum Mitmachen und Zuschauen. Laufen, Springen und Werfen, das ist Leichtathletik. Laufen, Springen und Werfen, das sind aber auch die Grundelemente vieler anderer Sportarten. Schnell zu laufen, aus eigener Kraft zu fliegen (das ist Springen) oder einen Gegenstand fliegen zu lassen (das ist Werfen), fasziniert kleine Kinder genauso wie ältere Menschen. Jeder kennt Leichtathletik aus eigenem Erleben, während der Schulzeit, aus den Medien oder als Zuschauer im Stadion. Leichtathletik ist in ihren Grundzügen leicht erlernbar und besticht durch ihre Unkompliziertheit.
Wer zuerst das Ziel erreicht hat, ist Sieger. Gewonnen hat, wer am höchsten springt oder am weitesten wirft. Aber auch die persönliche, von anderen unabhängig gesehene Bestleistung kann ein Maßstab sein. Die Objektivität der Messung mit Stoppuhr und Maßband bewirkt, dass gerade die Leichtathletik als sehr faire Sportart bewertet wird. Leichtathletik fördert nicht nur eine der motorischen Grundeigenschaften, sondern alle gleichermaßen, was sie zu einer besondern Herausforderung für blinde Menschen macht.

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