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TorballTorball/Goalball entwickelte sich in den sechziger Jahren aus dem Bestreben, auch für vollblinde und stark sehbehinderte Menschen ein Spiel mit dem Ball zu schaffen. Der rollende Klingelball war die Lösung! Damit sehbehinderte Spieler eine gute Chance erhalten, einen geworfenen Ball auch fangen bzw. abwehren zu können, darf der Ball nicht durch die Luft geflogen kommen, sondern der Ball muss nahe dem Boden geführt werden. So verwendete man vorerst einen 2 kg schweren Medizinball, der relativ langsam anrollte und aufgrund seines Gewichtes wenig sprang. In der Folge kam ein 2 kg schwerer Gummiball zum Einsatz, in dessen inneren hörbare Glöckchen/Schellen eingearbeitet wurden. Parallel dazu entwickelte sich etwa seit Anfang der siebziger Jahre in manchen Ländern. wie Deutschland und Italien ein Ballspiel mit einem Klingelball, der nur ein Gewicht von 500 g aufweist. Aus dem Spiel mit dem 2 kg schweren Ball wurde die heutige paralympische Ballspieldisziplin "Goalball", das in ca. 40 Ländern der Erde praktiziert wird, und aus dem Spiel mit dem 500 g schweren Ball wurde "Torball". Kurzbeschreibung des Torballspieles: Es wird von zwei Mannschaften mit je drei Spielern auf dem Boden von Sporthallen gespielt. Damit zwischen den Spielern Chancengleichheit besteht, müssen alle Spieler während des gesamten Spieles eine lichtundurchlässige Brille tragen. Auf jeder Schmalseite des rechteckigen Spielfeldes von 7 m x 16 m wird ein Tor errichtet. Gespielt wird mit einem Klingelball (Gewicht von 500 g), der während des Spieles, unterhalb von drei über das Spielfeld gespannten Leinen hindurch geworfen werden muß. Das Ziel des Spieles ist, den Ball so zu werfen, daß er die gegnerische Torlinie überquert, während die andere Mannschaft dies zu verhindern versucht, Im nächsten Spielzug übernimmt die verteidigende Mannschaft das Angriffsspiel und die vorherigen Angreifer verteidigen ihr Tor. LinksTermine |
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