Druckansicht - Freitag 27. März 2015
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Sportarten:

Einfädler beim letzten Tor, Martina Mayer, Clemens Dinböck blickt entsetzt zurück

Die Staatsmeisterschaft der alpinen Skisportler ist Geschichte. Vom 20. bis zum 22. März wurden in Hinterglemm am Zwölferkogel die Meister in Super-G, Super-Kombi, Riesentorlauf und Slalom ermittelt.
Die anspruchsvolle Streckenführung beim Super-G, wurde mit einem Durchgang Slalom auch als Super-Kombi gewertet, verlangte gleich am ersten Tag den Teilnehmern so ziemlich alles ab. Bei den sehbehinderten Frauen konnte sich Gabi Huemer mit Guide Max Huemer souverän vor Karin Becker/Erich Strummer durchsetzen. Dritte wurde Martina Mayer/Clemens Dinböck. Mayer war übrigens leider die einzige vollblinde Teilnehmerin an diesem Wochenende.

  



Anna Haider mit ihrem Begleitsportler Sepp Hones

Obwohl die Langlaufsaison mit wenig Schnee, einigen Absagen und Verschiebungen von Rennen begann, konnte die stark sehbehinderte oberösterreichische Langläuferin Anna Haider mit ihrem Begleitsportler Sepp Hones viele Rennen bestreiten. Fast jedes Wochenende 1 bis 3 Läufe, darunter auch internationale Rennen die zum Euroloppet und Worldloppet zählen, Meisterschaften und Volksläufe in Österreich, Tschechien, Polen, Deutschland.

  



Landesmeister Robert Bayerhofer (li.i.B.) mit Guide
OÖ. Landesmeisterschaft Ski Nordisch

Nun konnte doch noch die Landesmeisterschaft (nach Absage im Jänner) im Langlaufen durchgeführt werden. Acht blinde/sehbehinderte Sportler nahmen die 5 km Strecke im klassischen Stil im Böhmerwald (Schöneben) in Angriff. Durch die sehr geringe Schneelage war die Spur sehr flach und daher kaum zu spüren. Die Begleitsportler waren gefordert. Bei den Frauen konnte das starke Duo Anna Haider/Josef Hones den Landesmeistertitel verteidigen. Dahinter landete Erna Berger/Johannes Grim und Bronze holte Veronika Breuer/Karl Breuer. Bei den Männern holte sich Robert Bayerhofer/Siegfried Paschinger den Titel. Auf den weiteren Plätzen landeten Franz Engleder/Johannes Allerstorfer, Karl Preining/Hubert Hauzenberger, Christian Gierlinger/August Pierer, sowie Gerhard Fechter/Max Humenberger.

  



Renata Hönisch und ihr norwegischer Begleitläufer Targat Anders

Am letzten Tag der 52. Ridderreweek 2015 gewann die Trauner Behindertensportlerin Renata Hönisch (ASK Nettingsdorf) das traditionellen Ridderrennet über 20km die Klasse der Sehbehinderten. Mit diesem Sieg gelang ihr die erfolgreiche Titelverteidigung. „Hervorragende äußere Bedingungen,  Top-Material und mit dem Norweger Tergat Anders einen idealen Begleitläufer“, waren für Renata Hönisch die Gründe des großen Erfolges.  Detail am Rande. Ihr norwegischer Begleitläufer wurde zum besten Begleitläufer der Ridderweek gewählt.

Dabei hatte die 52. Ridderweek für die Oberösterreicherin nicht gerade nach Wunsch begonnen. Der Berglauf über 20km musste wegen eines Sturms abgesagt werden. Beim Biathlon-Bewerb über 10km hatte sie beim ersten Schießen Probleme mit dem Gewehr. Dank einer hervorragenden Leistung in der Loipe reichte es aber trotzdem noch zu Platz 3.  Beim Sieg über 5km / klassisch mit Tagesbestzeit bewies sie einmal mehr ihre Klasse.        

  



Herbert Schaller auf dem Weg zu Platz 5 im Riesentorlauf in Speikboden

Beim letzten Austrian-Cup Rennen im heurigen Winter in Speikboden/Südtirol, siegte im flott gesteckten Super-G, der Kärntner Gernot Morgenfurt/Christoph Gmeiner vor dem Steirer Rupert Bauer/Clemens Dinböck bei den Männern. Bei den Damen siegte die Tirolerin Karin Becker mit Guide Rupert Becker.

Beim Riesentorlauf tags darauf belegte Becker hinter der Niederösterreicherin Veronika Aigner/Irmi Aigner Platz zwei. Bei den Männern siegte der Italiener Giacomo Bertagnolli/Crispino Achille vor Gernot Morgenfurt und beim Slalom brachte ein flott gesteckter Lauf das selbe Ergebnis.   

  



volle Konzentration im Startbereich

Bei Kaiserwetter wurden in Gosau/OÖ am 7./8. März die Oberösterreichischen und Salzburger Landesmeisterschaften Ski Alpin durchgeführt, die auch zur Rennserie "Austrian-Cup" zählen. Die Sieger wurden im Super-G und im Riesentorlauf ermittelt.

  



Gruppenfoto

Mit Herz, Härte, Hirn und Humor übten fünf sehbehinderte und blinde Kinder/Jugendliche den freien Schilauf auf der Flattnitz in Kärnten. „Es wurde vor allem an der alpinen Grundstellung und der Harmonisierung zwischen dem Guide und dem SB-Sportler gearbeitet!“, so der Cheftrainer im Blindenskilauf, Alex Krasznitzer. Unter anderem wurden auch drei neue Begleitsportler ausgebildet und der 9-jährigen sehbehinderten Elina aus Kärnten wurde der Skilauf mit Guide nähergebracht.
Im Rahmen eines Firmenprojekts unter der Leitung von Liz Egger beobachteten zehn Jugendliche einen Tag lang die zum Großteil noch sehr jungen SB-Sportler beim Schilauf und diskutierten anschließend das Thema „Bewältigung des täglichen Ablaufs eines Blinden/Sehbehinderten“ mit den Betroffenen.

  



Siegerlächeln von Renata Hönisch und Erna Berger (re.i.Bild)

Die diesjährigen Staatsmeisterschaften im Langlauf wurden in Vorarlberg ausgetragen. Der Nordic Sport Park in Sulzberg bot dafür ideale Voraussetzungen. Hervorragend schlug sich Erwin Moser mit seinem Begleitsportler Karl Brecher auf der Langstrecke (20km), sowie sein weibliches Pendant Renata Hönisch (15km) mit BGS Sigfried Haberl. Beide holten sich in überragender Manier den Staatsmeistertitel. Auf der kurzen Distanz (5km) musste sich dann Hönisch allerdings ihrer Landsfrau aus Oberösterreich, Erna Berger/Hannes Grim, geschlagen geben. Moser siegte auch klassisch (10km) und schaffte somit das Double in Sulzberg. Hier geht's zu den Ergebnissen im Detail!

  



Das Highlight in Sella Nevea war für Christian Hesch und seinem Guide Siegi Pajantschitsch zweifelsohne der dritte Platz im Slalom. Im darauffolgenden  Riesentorlauf war das Glück nicht auf ihrer Seite. Bei einem Rechtsschwung hat Christian eingefädelt und flog dementsprechend ab. Den Hang hinunterrutschend rammte er noch zwei Tore, blieb aber unverletzt. Ein paar blaue Flecken werden ihn noch einige Tage intensiv an das Malheur erinnern. Auf einen Start beim Super-G verzichteten die beiden verständlicherweise.

  



Gruppenfoto mit Dachstein im Hintergrund

Obwohl grippebedingt zwei Blindensportler und drei Begleitsportler kurzfristig ausfielen, fanden sich fast 50 Teilnehmer zum Langlaufkurs für Blinde und Sehbehinderte vom 7. bis 13.2.2015 im Hotel Post in Ramsau am Dachstein ein. Unter der sportlichen Leitung von Josef Vogel trainierten die 23 Blinden und Sehbehinderten mit 22 Begleitsportlern in der tief verschneiten Winterlandschaft.

  



Ballsport für Blinde - Goalball und Blindenfußball

Ab 13. Februar wird es einen regelmäßigen Trainingsbetrieb für blinde Fußballbegeisterte in der Sporthalle der PVA in Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1, Beginn: 16:30 Uhr, geben. Interessenten melden sich bitte bei Matias Costa.

Ganz neu, ebenfalls in der PVA Halle, abwechselnd mit Blindenfußball, wird dann ab 6. März vierzehntägig ein Training für Goalball angeboten. Alle die sich gerne einmal in Goalball versuchen möchten, sind eingeladen sich bei Dolores Plutsch zu melden.     

Dieses Trainingsangebot für ALLE Interessierten ist in Zusammenarbeit mit dem Wiener Behindertensportverband, dem ABSV Wien und dem VSC Wien entstanden, vielen Dank dafür! 

  



Vorarlberger Torballmannschaft
Eine Bestandsaufnahme unter Wettkampfbedingungen:

In den Sporthallen der HTL Dornbirn fand ein vom VBSC (Vorarlberger Blindensportclub) organisiertes internationales Torballturnier für Damen- und Herrenteams statt. Geladen waren sechs Frauen- und neun Herrenmannschaften aus Deutschland, Italien, der Schweiz und Österreich.

  



Das Duo Hesch/Pajantschitsch

Beim Ski-Weltcup im Behindertenskilauf in St. Moritz haben der sehbehinderte Oberösterreicher Christian Hesch und sein Kärntner Guide Siegi Pajantschitsch den siebenten Platz beim zweiten Rennen im Riesentorlauf belegt. Beim ersten RTL war bei Tor 10 Schluss. 36 Weltcuppunkte im RTL sind eingefahren, der Rückstand auf Platz 5 war nicht allzu groß. Beim ersten von zwei Slaloms wurde dann der sehr gute Platz 5 eingefahren, worüber sich die beiden noch mehr freuten. Motivation wieder top, letzter Slalom findet heute statt, dann geht's wieder nach Hause. Alles Gute!

  



Daniela und Patrick Moor (links) vertraten Österreich hervorragend beim Grand Prix in Stoke Mandeville

Vom 27.01. bis 30.01.2015 wurde ein IPC Shooting Grand Prix im paralympischen Zentrum in Stoke Mandeville (ENG) durchgeführt. Im Zuge dieser Veranstaltung wurde vom IPC (Int. Paralympisches Committee) und der Cambridge University, ein Klassifizierungsprojekt  durchgeführt. Dabei wurde auch evaluiert, wie die für das IPC neue Sportart „Schießen für Blinde und Sehbehinderte“, in das paralympische Programm aufgenommen werden kann. Es wurden ausführliche augenärztliche Tests und anschließend ein Wettkampf durchgeführt. Bei diesem Projekt nahmen 8 Nationen teil. Von Österreich war Patrick Moor als Member des Shooting-Subcommittees der IBSA (International Blindsport Association) mit Begleitsportlerin Daniela Moor teil. Das Duo Moor/Moor holte sich den hervorragenden 2. Platz. Wir gratulieren beiden sehr herzlich!

  



Die Sehbehindertenschule in Wien 15, Zinckgasse, spielt ab heute die nächsten vier Wochen Showdown. In einem im Moment nicht weiter verwendeten Klassenzimmer wurde unter der Leitung von Karl Mayr, verantwortlich für den organisierten Blinden- und Sehbehindertensport in Österreich, fleißig geübt. Die Kinder zeigten sich begeistert und waren kaum wegzubringen vom Tisch. Ziel ist, bei den 1.Paralympic-School-Games am 22. April in Wien mitzumachen. 

  


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Vorschau
Torball: Ladies Cup
Beginn: 11.04.2015

Torballturnier Damen/Herren
Beginn: 18.04.2015

1.Paralympic-School-Games
Beginn: 22.04.2015

mehralsfußball-Futsal-Cup
Beginn: 09.05.2015

© 2005 Fachausschuss Blinden- und Sehbehindertensport in Österreich, powered by: siteswift.com
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