14 Kids trotzten den Schneemassen am Hochficht

Der praktisch durchgehende Schneefall konnte den Trainingskurs nur dahingehend beeinflussen, dass die Bedingungen auf der Piste durch den Neuschnee schwieriger zu befahren war denn je

 

Nicht ein einziges Mal hörte man jemanden darüber klagen, dass die Bedingungen nicht einfach waren. Ganz im Gegenteil, der tolle Einsatz aller war sehenswert. Das große Ziel dieser Woche, am letzten Tag das Abschlussrennen erfolgreich bestreiten zu können, drängte das strenge Winterwetter in den Hintergrund. Für die sportlich Verantwortlichen freilich ging es darum, die jungen Skifahrer mit den jeweiligen Guides zu harmonisieren und um die skifahrerische Weiterentwicklung jedes einzelnen. „Viele Möglichkeiten für Blinde Ski fahren gehen zu können unter fachlicher Aufsicht ist gering, daher sollte jeder Teilnehmer den größtmöglichen Nutzen aus dieser Woche mit nach Hause nehmen“, so Blindenskilauf-Cheftrainer Alex Krasznitzer.

 

Übrigens, beim Abschlussrennen ging es nicht darum, wer am schnellsten im Ziel war, sondern Sieger war derjenige, der am gleichmäßigsten zwei Läufe ins Ziel brachte. Dass dies ausgerechnet einer „Flachländlerin“ aus dem Burgenland gelang, die Differenz betrug wenige Hundertstel, war kein Zufall. Die Zwölfjährige Sofia Lichtenwörther mit ihrem Papa als Guide, ist eine der fleißigsten Skifahrerinnen unter den jungen Wilden.





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